Gespräch im Park

Zusammenfassung des Stücks

Start: Sa. 28.05.16 – 20:00 Uhr

Er, der Mann, ein reisender Verkäufer,  hat kein richtiges Zuhause und macht nichts Anderes als von Stadt zu Stadt zu ziehen, um seine Produkte zu verkaufen. Sie, die junge Frau, ist das „Mädchen für alles“ und wohnt bei den „Anderen“ um auf deren Kind aufzupassen. Sie hat den Eindruck, kein echtes Leben zu führen. Die beiden kennen sich nicht, verlassen sich in wenigen Minuten wieder und können sich einander alles erzählen.

Marguerite Duras (Autorin)

Marguerite Donnadieu nahm den Künstlernamen Marguerite Duras nach dem Familiensitz ihres Vaters im Département Lot-et-Garonne an. Sie wuchs in Vietnam auf und ging 1932 mit siebzehn Jahren nach Frankreich, um in Paris zunächst Mathematik, dann Jura und Politikwissenschaft zu studieren. Marguerite Duras schloss sich  1940  einer Résistancegruppe von Buchhändlern an. Ihr Ehemann Robert Antelme, der ebenfalls in der Résistance aktiv war, wurde von der Gestapo verhaftet und ins KZ Dachau verschleppt. 1944 trat Duras der Kommunistischen Partei Frankreichs bei. Später protestierte sie gegen die Behandlung von Schriftstellern in der Sowjetunion, was 1950 zu ihrem Parteiausschluss führte.
Sie schrieb unter anderem das Drehbuch von „Hiroshima mon amour“ (1959), „Der Liebhaber“ (1991) und natürlich „Gespräch im Park“ (1955). Für den Roman „Der Liebhaber“ hat sie zahlreiche Auszeichnungen erhalten.

Rania El-Chanati 

Rania El-Chanati ist eine junge, deutsche Künstlerin, aufgewachsen in  Dresden.
Sie spielte am Hoftheater  Dresden unter der Leitung von Helfried Schöbl und  einige Male im Fernsehen  (MDR & ARTE Berlin).
Ihren Master in Filmwissenschaften hat sie nach fünf Jahren in Paris erfolgreich abgeschlossen.
In derselben Stadt, ihrem derzeitigen Wohnort, nahm sie am „Cours Florent“ teil und trainierte sich im – „Method Acting“. Die Rolle der jungen Frau ist ihre erste große Rolle in Frankreich.

Serge Irlinger 

Serge Irlinger spielt Theater seit er 19 Jahre alt ist und war Teil der Kompanie  „Théâtre-Sous-la-Pluie“  (Region Lothringen), wo er von 1979 -1987 unter Anweisung von J-M.Leroy spielte. Mit 30 Jahren schrieb er seine erste Inszenierung des Stücks  „Le temps des lumières“  am Centre Dramatique National in Nancy.
1993 schuf er das Stück „La nuit des rois“ von W. Shakespeare  mit Hilfe von „la DRAC pointou-Charentes“. Es war sein erstes Stück in Kooperation mit  „Ilot-Théâtre“.  Seitdem hat er weitere Stücke in Szene gesetzt und selbst gespielt.

Koproduktion Ilot-Théâtre & La Maison des Arts

Die Kompanie Illot-Théâtre wird subventioniert von der Region Aquitaine-Limousin-Poitou-Charentes, vom Kreisrat der Charente-Maritime und von der Gemeinschaft der Gemeinden von l’Ile de Ré.

Weitere Mitwirkende:

Marie de Oliveira: Ko-Regisseurin
Gilles Monfort: Klangkulisse
Sébastien Tardon: Lichtgestaltung